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Die Devisenreserven der Nationalbank Serbiens beliefen sich am Ende Februar auf 13,45 Milliarden Euro

Die Bruttowährungsreserven der Nationalbank Serbiens (NBS) beliefen sich Ende am Februar 2020 auf 13,45 Milliarden Euro, teilte die NBS mit.
Devisenreserven auf diesem Niveau bieten eine M1-Geldmenge von 182 Prozent und sechs Monate Import von Waren und Dienstleistungen, was fast dem doppelten Standard entspricht, der eine angemessene Deckung der Importe von Waren und Dienstleistungen mit Devisenreserven festlegt.
Die Nettowährungsreserven (Devisenreserven und andere Basen) beliefen sich am Ende Februar auf 11,37 Milliarden Euro.
Die Brutto-Währungsreserven gingen am Ende Februar gegenüber Januar um 235,6 Millionen Euro zurück, was hauptsächlich auf den Nettoverschuldungsgrad der Regierung auf den internationalen und inländischen Finanzmärkten sowie auf Fremdwährungskredite in Höhe von insgesamt 184,2 Millionen Euro zurückzuführen war, was also zu Reduzierung der Staatsverschuldung beigetragen hat.
Darüber hinaus wurde im Februar die erste Charge von Anleihen (10,9 Millionen Euro) im Namen unbezahlter Fremdwährungsersparnisse von Bürgern aus den ehemaligen SFRJ-Republiken ausgezahlt.
Nettozuflüsse aus der effizienten Verwaltung von Devisenreserven, Spenden, obligatorischen Devisenreserven aufgrund der üblichen Aktivitäten von Banken und anderen Stützpunkten (insgesamt 32,3 Millionen Euro) mit einem positiven Nettomarkteffekt (53,3 Millionen Euro), haben weitgehend die Nettoabflüsse aus Devisenreserven basierend auf NBS-Aktivitäten auf dem Interbanken-Devisenmarkt (65 Millionen Euro) und anderen Basen (61,1 Millionen Euro) abgedeckt.
Das Devisenhandelsvolumen am Interbanken-Devisenmarkt belief sich im Februar auf 484,6 Millionen Euro und war um 133,7 Millionen Euro niedriger als im Vormonat. In den ersten beiden Monaten dieses Jahres wurden im Interbankenhandel insgesamt 1,10 Milliarden Euro realisiert.
Im Februar sowie seit Anfang dieses Jahres ist der Wert des Dinar gegenüber dem Euro nahezu unverändert. Angesichts des möglicherweise stärker abwertenden Drucks hat die Nationalbank Serbiens im Februar einen Nettoverkauf von 65 Millionen Euro auf dem Interbanken-Devisenmarkt getätigt, heißt es in der Erklärung von Dnevnik.